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 Dunmer / Dunkelelfen

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Xul-Naheesh
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BeitragThema: Dunmer / Dunkelelfen   7th September 2016, 12:16 am




1. Die Dunmer

Die Dunmer, cyrodiilisch Dunkelelfen oder veraltet Moriche, sind dunkelhäutige, rotäugige Elfen, die im Osten Tamriels, in der Provinz Morrowind beheimatet sind. Im Allgemeinen werden sie als Dunkelelfen bezeichnet, sie bezeichnen sich selbst lieber als Dunmer. Sie verfügen über hohe Intelligenz, Stärke und Schnelligkeit. Auf dem Schlachtfeld sind die Dunmer für ihre Mischung aus Schwertkämpfern, Bogenschützen und Magiern bekannt. Dunmer sind ein grimmiges und distanziertes Volk, geprägt von ihrer harschen Heimat, welches Misstrauen gegenüber allen anderen Völkern hegt. Selbst ihre merischen Verwandten, die Aldmer und Bosmer, meiden sie. Andere Rassen nehmen sie meist als stolzes, grausames und rücksichtsloses Volk war, welches dennoch großen Wert auf Loyalität und familiäre Bindungen legt. Ihre Sprache ist das Dunmeri.




Dunmer sind mittelgroß und schlank gewachsene Mer mit markanten Gesichtszügen. Sie besitzen eine aschfarbene Haut und hervorstechende rote Augen und zumeist tragen sie langes dunkles, weißes oder rotes Haar. Reisende beschreiben sie häufig als ungemein stolzes und wildes Volk, die sich optimal ihrer fremdartig und bedrohlich wirkenden Umgebung angepasst hätten, die von den ständigen Aschestürmen des Roten Berges geprägt wird und nicht selten mit Mehrunes Dagon in Verbindung gebracht wird.

Die Bewohner Morrowinds gelten sowohl als mächtige Magier und starke Krieger, was zum einen an ihrer scharfen Auffassungsgabe und ihrem hohen Intellekt liegt, aber auch an ihrem großen Geschick und schnellen Reflexen, was ihre im Vergleich zu Menschen geringer ausgeprägte Muskulatur kompensiert. Zudem haben sie durch ihre lebensfeindliche Umwelt eine enorme Widerstandsfähigkeit gegenüber Hitze entwickelt und auch ihre Stimmen klingen häufig sehr rau und tief.

Wie alle Mer werden weibliche Dunmer durchschnittlich erst mit einem Alter von 19 Jahren geschlechtsreif, was insofern bemerkenswert ist, da sie schon früh mit 16 einen ausgeprägten Geschlechtstrieb entwickeln. Außerdem neigen sie zur Polygamie und besitzen häufig keine festen Partner, was sich allerdings beides mit dem Erwachsenwerden heraus wächst. Männliche Dunmer scheinen mit einem vergleichbaren Alter geschlechtsreif zu werden. Dunmerische Frauen können bis zu vier Kinder gebären, da die Befruchtung bei Elfen sich als ausgesprochen schwierig darstellt, hingegen ist die Empfängnis mit menschlichen Partnern um einiges einfacher.Theoretisch können Dunmer ein hohes Alter von über 1000 Jahren erreichen, was allerdings aufgrund von Kriegen und Krankheiten seltener passiert. Der älteste Mer war über 4000 Jahre alt.



2. Vom Urspung der Dunmer


In grauer Vorzeit, so berichten die alten Mythen, gab es eine Gruppe von Altmer, die dem Propheten Veloth folgten und ihre angestammte Heimat verließen, um im Land ihrer Verheißung namens Resdayn fortan zu leben. Veloth hatte eine Vision, in der der daedrische Prinz Boethia ihm von einer großen Unternehmung erzählte, die er und alle, die ihm folgen wollten, durchzuführen hätten. Diese Gruppe, die dem Propheten folgte, nannte sich Chimer, was in der Sprache der Elfen soviel wie „die Veränderten“ bedeutet.
In Resdayn angekommen fanden sie Siedlungen eines anderen merischen Volkes vor, das sich bereits zuvor von den Altmer abgespalten hatte – die Dwemer. Viele Jahre lebten Chimer und Dwemer nebeneinander her oder standen sich gegen gemeinsame Feinde in der Schlacht bei.
Die Völker waren jedoch zu unterschiedlich, um auf Dauer friedlich miteinander leben zu können. Der tief verwurzelte Glaube der Chimer an die große Unternehmung und das Wohlwollen der drei daedrischen Prinzen Azura, Boethia und Mephala ließ sich nicht mit der nüchternen, gottesablehnenden Selbstsucht der Dwemer in Einklang bringen. So kam es zum Krieg.
Das Volk der Dunmer entstand zur Zeit der Schlacht am Roten Berg, die gleichzeitig das Ende des Krieges zwischen den Chimern und den Dwemern brachte. Almalexia, Sotha Sol und Vivec waren in dieser Zeit Berater des Fürst Neravar Indoril. Nerevar wurde von Azura beauftragt den Dwemern das Herz von Lorkhan zu entreißen. Am Ende wandten sich die drei Berater gegen die Entscheidung von Nerevar. Mit Hilfe der Dwemertechnik nahmen Almalexia, Sotha Sil und Vivec die Macht des Herzens in Anspruch, um so selbst zu Göttern zu werden. Erzürnt über die Tat und den Bruch des Schwurs von Nerevar verwandelte Azura die Chimer in Dunmer.



3. Die Kultur der Dunmer

Grundlage der Kultur der Dunmer sind die (großen) Häuser und das Tribunal. Jeder Dunmer wird in ein Haus (oder einen Clan oder eine Familie, je nachdem wie sich die Gemeinschaft selbst bezeichnen möchte) hineingeboren, welches wiederum durch Verwandtschaft und Heimat einem der fünf großen Häuser verpflichtet ist. Dadurch wächst ein Dunmer von Anfang an in ein Geflecht von politischen und gesellschaftlichen Beziehungen hinein. Dieses Geflecht baut auf einer Moralvorstellung auf, die noch aus mythischer Zeit stammt und geprägt ist von den daedrischen Prinzen Azura, Boethia und Mephala und den Lehren Veloths.
Für einen Dunmer sind Dinge wie List, die Bereitschaft eine Gelegenheit zu ergreifen, aber auch die Treue zur Familie wichtige Werte. Sie sind ein ehrgeiziges, jedoch Fremden gegenüber verschlossenes Volk, für das persönlicher Erfolg erstrebenswert ist. Ein Dunmer ist stets bereit für seine Ziele alles zu tun. Außerdem ist für ihn sein persönliches Schicksal untrennbar mit dem Wohl oder Leid seines Hauses verknüpft.
Die zweite große Säule der Gesellschaft Morrowinds ist der Glaube an das Tribunal. Die drei sind die lebenden Verkörperungen der daedrischen Prinzen: Almalexia für Boethia, Vivec für Mephala und Sotha Sil für Azura, auch bekannt als ALMSIVI. Sie stellen dadurch Idole für jeden glaubenden Dunmer dar. Almalexia ist die weise Mutter, listenreich und stets auf das Wohl der Familie bedacht. Vivec ist der Kriegerpoet, leidenschaftlich und grausam zugleich, Erlösung im Drangsal suchend. Sotha Sil ist der gelehrte Mystiker, stets auf der Suche nach den geheimen Wahrheiten und dem Pfad der großen Unternehmung.
Eine weitere wichtige Tradition der Dunmer stammt aus uralten Zeiten: die Verehrung der eigenen Ahnen. Als weise Berater und Beschützer in der Not balsamiert eine Familie ihre Toten ein und bestattet sie in möglichst reich verzierten Krypten. Diese innige Beziehung zur Geschichte der eigenen Familie macht Dunmer sehr traditionsbewusst, da sie darauf hoffen, dass ihre Ahnen ihnen beistehen, wenn sie diese in Zeiten der Not anrufen.


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Xul-Naheesh
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BeitragThema: Re: Dunmer / Dunkelelfen   7th September 2016, 12:37 am

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Die Fünf Häuser:


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Der Tribunalstempel


Neben den fünf großen Häusern stellt der Tribunalstempel einen weiteren Machtblock in Morrowind dar. Zusammengesetzt aus den Tempeldienern, den Priestern, den wehrhaften Ordinatoren und schließlich dem Tribunal bildet der Tempel einen Staat im Staate. Während die Priester und Tempeldiener sich um Wohl und Belange der einfachen und opferbereiten Bevölkerung kümmern, patrouillieren die Ordinatoren als Tempelwachen der verschiedenen Kultstätten und Heiligtümer oder führen Aufträge als Agenten des Tribunals aus. Eine besondere Stellung nehmen die berufenen Inquisitoren ein. Im Auftrag des Tribunals kümmern sie sich um den Erhalt der Machtstruktur des Tempels und überwachen die Priesterschaft auf Abweichung.



Morag Tong

Die Morag Tong ist ein Kult im Herzen der Gesellschaft Morrowinds. Dem daedrischen Prinzen Mephala verpflichtet, erfüllt der Kult die Aufgabe politische Spannungen außerhalb der Diplomatie zu lösen. Ursprünglich eine Gruppierung zur Vernichtung der Feinde Chimer führt die Morag Tong heute sanktionierte Attentate aus. Das bedeutet, dass die Gilde für eine horrende Summe ein Attentat zwischen den großen Häusern durchführen kann, ohne dass der Attentäter dafür verfolgt würde und so der Urheber des Attentats im Geheimen bleibt. Dadurch erlaubt es die Morag Tong größere Konflikte zwischen den großen Häusern zu vermeiden, indem nur wenige wichtige Ziele sterben müssen. Die Gilde erlangte überregionale Bekanntheit durch erfolgreiche Attentate auf remanische Kaiser und Potentaten der Akaviri.
Seit geraumer Zeit verliert die Morag Tong jedoch Boden an die Dunkle Bruderschaft und operiert nur noch in kleinem Maßstab.




Camonna Tong

Die Camonna Tong ist ein rassistisch motiviertes Verbrechersyndikat. Durch Sklavenjagd, Drogenschmuggel und Anschläge finanziert dieses Syndikat ihren Untergrundkampf gegen Alles und Jeden, den sie als Bedrohung für den Erhalt des glorreichen Morrowinds erachten. Dabei tritt die Camonna Tong innerhalb des Reiches als schärfster Konkurrent der Diebesgilde auf, die ideell und wirtschaftlich genau dem Feindbild entspricht. Der Camonna Tong wird darüber hinaus nachgesagt geheime, illegale Beziehungen zu mehreren Häusern zu unterhalten. Es ist unklar wie die Camonna Tong zum Ebenherz-Pakt steht, denkbar ist jedoch, dass sie als Kritiker und Agitatoren dagegen auftreten.


Daneben gibt es verschiedene, weitere Gruppierungen wie die Kriegswappenträger. Dies ist ein Orden von Kriegerpoeten, die auf Vivec eingeschworen sind und im Auftrag ihres Herren verschiedenste Missionen erfüllen, wie die Jagd nach Vampiren. Haus Redoran steht dieser Gruppierung, die auf Ehre und Leidenschaft großen Wert legt, recht nahe. Ausserdem wären da die Bal Molagmer ("Die Männer von den feurigen Steinen"), einer Diebesgruppierung, der nachgesagt wird, stets von den Reichen zu nehmen, um es den Armen zu geben. Dafür erfährt sie entsprechenden Rückhalt in der einfachen Bevölkerung.






Die Aschländer


Als Aschländer oder auch Velothi bezeichnet man Dunmer-Nomaden, die sich in den verschiedenen Regionen von Morrowind, speziell Vvardenfell angesiedelt haben. Bis heute pflegen die Aschländer die bescheidene und einfache Lebensweise der Nomanden, wie sie auch schon ihre Vorfahren lebten. Sie verachten das dekadente und bequeme Leben der sesshaft gewordenen Dunmer der großen Häuser.
Die Velothi sind in einzelne Stämme organisiert, die jeweils von einem Kriegshäuptling, dem Ashkhan, geführt werden. Als spirituelles Volk werden die Aschländer zusätzlich durch die Träume ihrer weisen Frauen sowie den mündlichen Überlieferungen aus den Prophezeiungen geleitet.

Die Bewohner des Aschlands sind Vertreter der ursprünglichen Lebensweise der Chimer, die einst dem Propheten Veloth in das heutige Morrowind folgten. Das karge und gnadenlose Land formte sie zu einem harten Volk, welches seine eigenen Sitten und Bräuche erschuf.
Vorzugsweise bleibt das Volk der Aschländer unter sich. Fremden gegenüber sind sie misstrauisch oder sogar aggressiv eingestellt. Dennoch greifen Velothi keine Unbewaffneten an, da sie dies als unehrenhaft erachten. Stellt sich jedoch eine bewaffnete Person gegen sie oder ihren Stamm, zögern sie nicht diese zu erschlagen.

Seit jeher verehren die Velothi ihre Ahnen. Immer wieder treten ihre weisen Frauen in verschiedenen Ritualen mit ihnen in Verbindung, um Beistand und Führung zu erbitten. Da sie gleichzeitig die ursprüngliche Lehre des Propheten Veloths bewahren wollen, lehnen sie die Anbetung des Tribunals ab und orientieren sich lieber an den daedrischen Prinzen, die mit ihnen in Verbindung stehen. Dies sorgt oft für eine angespannte Situation zwischen den Aschländer-Stämmen und den tribunalstreuen großen Häusern.
Insgesamt sind vier Stämme der Aschländer bekannt, die in verschiedenen Regionen von Vvardenfell ansässig sind. Rund um die innere See leben einzelne Stämme der Aschländer jedoch auch auf dem Festland.



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Ein Brauch bei den Aschländern ist es Hymnen zu singen. Der Urshilaku-Stamm hat folgende Hymne:

Welch wunderbare Liebe es ist. Die zwei Seelen im Vertrauen vereint. Vollkommen miteinander verbunden. Ohne jedes falsche Wort, Wohl und Wehe, Wunsch und Wirklichkeit, Verwoben miteinander. Vom ersten Kuss zum letzten Atemzug, Zuerst und zuletzt in Liebe geflüstert.

Die Bewohner Aschlands bewahren das bescheidene nomadische Leben und den Ahnenkult ihrer Vorfahren und verabscheuen das bequeme Leben und den Glauben der sesshaften Dunmer-Kulturen der Großen Häuser, wie Redoran, Hlaalu und Telvanni. Die Bewohner Aschlands halten es für unehrenhaft, unbewaffnete anzugreifen, würden aber bewaffnete töten, die sie oder ihren Clan beleidigen. Ein Fremder, der das Zelt eines Aschländers ohne Einladung betritt, muss damit rechnen, angegriffen zu werden. Die Gebräuche können sich jedoch von Stamm zu Stamm unterscheiden, einige sind gastfreundlich, andere wiederum feindselig. Wer ihren Zorn erregt muss damit rechnen, dass er angegriffen wird.


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BeitragThema: Re: Dunmer / Dunkelelfen   7th September 2016, 1:01 am

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Die Dunmer sind ein stark Religiöses Volk, und beinahe jeder Dunmer hat sich entweder den Aedra oder den Daedra verschrieben. Hier die am meisten vertretenen Glauben:


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